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Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl

20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe

Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl

Eine Studie der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz, die anhand von wissenschaftlichen Studien, Einschätzungen von Fachleuten und offiziellen Angaben von Behörden das katastrophale Ausmaß des Reaktorunfalls belegt.

Die IPPNW und die Gesellschaft für Strahlenschutz kommen in ihrer Metaanalyse zu folgenden Ergebnissen:

  • Bis zu diesem Jahr sind 50 000 bis 100 000 Liquidatoren (Aufräumarbeiter) gestorben. Zwischen 540 000 und 900 000 Liquidatoren sind Invaliden.
  • Die Säuglingssterblichkeit hat in mehreren europäischen Ländern - darunter auch in Deutschland - nach Tschernobyl zugenommen. Die vorliegenden Studien ergeben für Europa etwa 5000 Todesfälle unter Säuglingen.
  • Allein in Bayern kam es nach Tschernobyl zu 1000 bis 3000 zusätzlichen Fehlbildungen.
  • In der Tschernobyl-Region sind in Folge des Reaktorunglücks etwa 12 000 bis 83 000 Kinder mit genetischen Schäden auf die Welt gekommen, weltweit sind es zwischen 30 000 und 207 000.

Herausgegeben von der IPPNW und der Gesellschaft für Strahlenschutz, April 2006, 77 Seiten A4.


Bestellnummer: 320

Preis (inkl. 7.00%MWst) € 7,00

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