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Traumatisierte Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen Medizin und Recht

Juristen, Ärzte und Therapeuten im Gespräch

Traumatisierte Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen Medizin und Recht

Mit der Tagung »Traumatisierte Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen Medizin und Asyl- und Ausländerrecht« vom 3. - 5. September 2004 in der Evangelischen Akademie Thüringen in Neudietendorf wurde versucht, aus der Polarisierung der Berufsgruppen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen herauszukommen. Juristen, Entscheider, Ärzte und Therapeuten, die an Asylentscheidungen von traumatisierten Flüchtlingen beteiligt sind, setzten sich eine Wochenende zusammen, um sich in interdisziplinären Gesprächen über die unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen der einzelnen Berufsgruppen auszutauschen. Im Dialog suchte man intensiv nach Gemeinsamkeiten, bei Trennendem zumindest, die andere Seite verstehen zu lernen. Das Ergebnis ist in diesem Reader zusammengefasst.

Die Diskussionen stießen dort an ihre Grenzen, wo es um strukturelle Mängel im Asylverfahren und um erforderlichen Lösungen auf der politischen und gesetzgeberischen Ebene ging. In einer nachfolgenden Tagung im nächsten Jahr soll die politische Ebene mit einbezogen werden.

Diese Tagung war ein Anfang, sozusagen ein Gehversuch. Auch wenn die juristische Seite zahlenmäßig unterrepräsentiert war, hat sich dieser Gehversuch gelohnt und auch Mut gemacht, das interdisziplinäre Gespräch weiterhin zu suchen, auf verschiedene Weise. Es ist fruchtbar und dringend notwendig. IPPNWakzente Februar 2005, 98 Seiten A4

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